ME Schüttgut

Macht Schüttgut Sinn?

Teile als Schüttgut entgraten ist beim Trowalisieren normal. Funktioniert das auch beim thermischen Entgraten? Dieser Frage gehen wir nach und klären die Details dazu.

Der Normalfall beim thermischen Entgraten ist, dass Fräs- und Drehteile als Stellware auf einer Vorrichtung entgratet werden. Die Teile könnten während dem Entgratprozess durch die Druckwelle der Explosion gegeneinander schlagen und sich gegenseitig beschädigen.

Das gilt jedoch nicht für alle Teile im gleichen Masse. Je kleiner die Teile sind und je weniger Masse diese haben bleiben die Beschädigungen immer geringer. Dazu kommt, dass spezielle Schüttgutkörbe und Schüttgutplatten helfen, die Kleinteile auch als Schüttgut zu fixieren. Speziell für Grossserien von Kleinteilen (10 x 10 x 10 oder kleiner), welche für das Trowalisieren versteckte Grate aufweisen, bietet sich das thermische Entgraten als Schüttgut an. Folgende Erfolgsstorys zeigen was machbar ist.

Erfolgsstory Uhrenindustrie:
Einzelne Segmente eines Armbandes (Maillons) werden bei uns als Schüttgut in grossen Serien thermisch entgratet. Dabei geht es primär um das Entfernen der Grate, welche in den versteckten Winkeln der Verbindungslöcher und Fräsungen zu finden sind. Diese Maillons werden anschliessend intensiv trowalisiert, so, dass leichte Beschädigungen vom Entgratprozess entfernt werden. Das Gleitschleifen alleine genügt dabei nicht da diese Grate dabei nicht erreichbar sind.

Erfolgsstory Ventile:

L’auteur

Patrik Beck
Direction vente/Marketing/Production (de/fr/en) Tel. 062 956 20 33 patrik.beck@moser-entgratung.ch